Kontakt zur Versteigerungshalle

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10.00 - 17.00 Uhr
Freitag von 
10.00 - 16.00 Uhr
0201 3647024

 

Versteigerungsbedingungen

  1. Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung der Auftraggeber.
  2. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb 
der Reihenfolge zu versteigern oder zurückzuziehen.
  3. Die Vorbesichtigung gibt dem Käufer Gelegenheit, die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände zu prüfen und sich von der Beschaffenheit zu überzeugen. Gegen den Versteigerer gerichtete Beanstandungen können nach dem Zuschlag nicht berücksichtigt werden. Die Katalogbeschreibungen sind nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen, stellen aber keine zugesicherten Eigenschaften gemäß § 559 ff BGB dar.
  4. In den Geschäftsräumen des Versteigerers haftet jeder Besucher - insbesondere bei Besichtigungen - auch ohne eigenes Verschulden für jeden von ihm verursachten Schaden.
  5. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Meistbietenden. Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Gebot abgeben, entscheidet das Los. Der Versteigerer ist befugt, den erteilten Zuschlag zurückzunehmen und die Sache neu anzubieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes, höheres Gebot übersehen wurde oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei Nichterreichen des Mindestpreises kann der Zuschlag „unter Vorbehalt“ erteilt werden und bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Der Ersteigerer ist an den Zuschlag “unter Vorbehalt“ für 3 Wochen gebunden. Ein Lot, das den Limitpreis nicht erreicht, kann ohne gleichzeitigen Hinweis vom Auktionator für den Einlieferer zurückgekauft werden
  6. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar an den Ersteher über, das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.
  7. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagssumme) sowie einem Aufgeld von 20% auf die Zuschlagssumme, das vom Versteigerer erhoben wird. In dem Aufgeld ist die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer enthalten. Diese wird erstattet, wenn binnen Monatsfrist ein zollamtlicher Ausfuhrnachweis erbracht wird oder die Ausfuhr durch den Versteigerer zu bewirken ist.
  8. Der Kaufpreis ist in bar nach erfolgtem Zuschlag in Euro an den Versteigerer zu zahlen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen der Überlastung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung. Irrtum vorbehalten. Der Ersteigerer ist verpflichtet, das ersteigerte Gut sofort abzuholen. Holt der Ersteigerer die Waren nicht innerhalb von 10 Tagen nach dem Auktionsdatum ab, kommt er in Verzug. Danach können die Waren an eine Spedition zur Lagerung übergeben werden. Die Kosten der Lagerung und der Spedition sind vom Ersteigerer zu tragen.
  9. Schriftliche Auktionsaufträge können erteilt werden und müssen spätestens einen Tag vor Auktionsbeginn vorliegen. Die darin genannten Preise gelten als Höchstgebot, der Zuschlag kann also auch zu einem niedrigeren Preis erfolgen. Das Aufgeld wird zusätzlich in Rechnung gestellt.
  10. Bei Verweigerung der Abnahme oder Zahlung oder bei Verzögerung haftet der Ersteigerer für alle daraus entstehenden Schäden. Er geht seiner Rechte aus dem Zuschlag verlustig und der Gegenstand wird auf seine Kosten nochmals versteigert. In diesem Fall haftet der Käufer für den Ausfall, hat dagegen auf den Mehrpreis keinen Anspruch.
  11. Kaufgelder und Kaufgelderrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer im eigenen Namen einziehen und einklagen.
  12. Die Abgabe eines mündlichen oder schriftlichen Gebotes bedeutet die Anerkennung dieser Versteigerungsbedingungen.
  13. Vorstehende Bedingungen gelten sinngemäß auch für den nachträglichen freien Verkauf.